
All Along the Watchtower ist ein „Ausschnitt“ aus einem Artikel der NewYorkTimes anlässlich des heutigen Neunten Novembers. Mit Vorher/Nachher Bildern; auch vom nahgelegenen Lohmühlenplatz.
blog.dersven.de
Eine kleine private »Link-Farm« über Grafikdesign, Typografie und das Internet

Royal de Luxe: Die Riesen kommen. Wie sagt man: Imposant, Beeindruckend, bezaubernd und sowas. Man sagt man müsse dabei gewesen sein – im TV und in der Zeitung erahnt man nur die Größe und das was es mit einem macht: zu Tausenden. Berlin hatte an diesem Wochenende kein zuhause. Wir hatten auch keins – und ja ich war sehr faziniert.
Einige Bilder habe ich mal ge-flickrt.

Annette Köhn ist Illustratorin der Musenstube (ein zeimlich bekanntes Atelier/Büro von mehreren Grafikern in Neukölln) und möchte in den Bundestag. 150 Plakate hat Annette aus dem Reuterkiez mit Freunden gemalt. Auch eine Webseite gehört in diesen Wahlkampfzeiten auch dazu, mit zahlreichen Bildern
Kreuzt man am 27. September mit seiner Erststimme ANNETTE an, dann stimmt man für:
• das bedingungslose Grundeinkommen
• Frieden
• mehr Fahrradwege
• Erhalt und Schaffung kreativer Freiräume
• einen kinderlieben Kiez
• den Erhalt der Bäume am Landwehrkanal
• den Erhalt der Kleingartensiedlung Hand in Hand trotz und mit Campus Rütli.
• gleichen Lohn für Mann und Frau
• wirtschaftliche Entschleunigung
• einen schnellen Ausstieg aus der Atomkraft.
19:00, Oranienstraße
Bisher weder Polizisten noch Hunde gesehen, ich bin enttäuscht. Im Fernsehen sieht Kreuzberg immer ganz anders aus. An den Straßenrändern stehen Leute und bieten Würste, Getränke, Salat und Kram feil, alle Dienstleister sind Migranten. Vorhin hat mich versehentlich ein junger Punk mit beeindruckend gelber Frisur angerempelt und ein bisschen von seinem Sternburg mit meiner Jacke geteilt, woraufhin er sich wortreich entschuldigt hat. Höfliche Unkonventionalität, eigentlich mag ich solche kleinen Überraschungen.
Ein bisschen hier und ein Ticker hier.

Heute öffnete wiedermal für einige Stunden das Schaudepot vom Buchstabenmuseum in Berlin. 2 Räume voller gestapelter Buchstaben mit kleinen Geschichten, wie z.B. der, vom Ostbahnhof: Dort wurden nach der Wende die Buchstaben H-a-u-p-t gegen O-s-t getauscht. Erzählt von Barbara Dechant und Anja Schulze. Ein paar Bilder habe ich nun auf Flickr geladen. Das Buchstabenmuseum ist ein Verein, mit dem Ziel die Sammlung ausrangierte 3-dimensionaler Werbetypografie und vergleichbare Leuchtschilder in repräsentativen Räumlichkeiten zu präsentieren. »Der einzelne Buchstabe soll dabei unabhängig vom Alphabet, wertfrei in historischer, künstlerischer, wie experimenteller Form dokumentiert werden.« Sehr schick.

Seit gestern kann man einige Vinyl-Figuren aus dem Haus »Coarsetoys« in Berin-Mitte im 4010.com bewundern.
Mark Landwehr gründete die Toy- und Design-Schmiede Coarsetoys im Jahr 2003. Besonders bei Sammlern in den USA und Hong Kong besitzen die Figuren Kultstatus. So ist heute auch Hong Kong die Heimat von Coarsetoys. Dass die Deutschen Wurzeln nicht vernachlässigt werden, beweist die Ausstellung „Noop Show“ im 4010. Die Ausstellung, die nicht nur Skulpturen sondern auch Grafiken und Fotografien zeigt, sorgte zuvor schon in Chicago für Aufsehen bei Designer-Fans.

Eine ganz illustrere und informative Stadteilzeitung aus dem ReuterKiez rund um Weser-, Weichsel-, Friedel- und Pflügerstraße bis zum Maybachufer. Auch online zu lesen (PDF) auf reuter-quartier.de. Erscheint sieben Mal im Jahr. Und ist gestalte von Künstler, Journalisten, Menschen aus dem Kiez.
Ausgabe 6: mit dem Schwerpunktthema „Bildung“. Bildung ist ja zur Zeit in aller Munde – sogar die Bundesregierung lädt in diesen Tagen die Länderchefs zum Bildungsgipfel. Doch was tut sich hier im Quartier? Wie laufen die ersten Wochen des Modellprojekts Gemeinschaftsschule? Wie weit sind die Planungen beim Campus Rütli? Diesen Fragen widmet sich die sechste Ausgabe des Reuter, den Sie hier auch online lesen können. PDF <-2,3 MB.
Die frühere LokalPost heißt jetzt reuter. Alle sechs Wochen liegt sie zum Mitnehmen aus: in Läden, Kneipen und Cafés, in Apotheken, Sozial- und Kultureinrichtungen im Kiez. In der neuen reuter-Redaktion sitzen Diana Engel und Tim Zülch, Layout und Bildredaktion liegen bei Susanne Beer und Laura Maikowski.
Gefunden beim reuterkiez-blog (Philip Steffan) der in der aktuellen Ausgabe übers Bloggen spricht.
Letzte Ausgabe 5: mit dem Themenschwerpunkt „Kunst und Kultur“