
Ein neues Blog hat das Licht des Internets erblickt. Fundsachen im Netz, mit Schönem, Unterhaltsamen und unbeachteten Kleinigkeiten. Aus Neukölln und mit Nachwuchs-relvanter Blickrichtung.
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Eine kleine private »Link-Farm« über Grafikdesign, Typografie und das Internet

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Es gibt ein neues sprechendes, animiertes Kinderbuch fürs iPad. Was sie können (was gedruckte Bücher nicht können), erfährt man hier: ridili.de
Endlich gibt es ein neues Buch mit lustigen Illustrationen von Karin Planting, die bereits mit „Pimpfi und Rocco“ so erfolgreich ist. Auch diese witzige Kindergeschichte des Autors Florian Felix Weyh gibt es in vier Sprachen: Deutsch, Englisch, Russisch und Französisch. Die App wird von professionellen Hörbuchsprechern vorgelesen. In jeder Szene sind Bewegungs- und Geräuscheffekte versteckt, die es zu entdecken gilt.

»Wie steht es um den typografischen Nachwuchs in Deutschland? Wie gehen die Studierenden mit Typografie um? Wie sieht die typografische Ausbildung in Deutschland und anderswo aus?«
»typoversity« präsentiert aktuelle Projekte aus Ausbildung und Studium mit dem Schwerpunkt »Typographie« und lässt auch Lehrende zu Wort kommen. In Interviews mit Prof. Heike Grebin, Prof. Nora Gummert-Hauser, Prof. Jürgen Huber & Christian Hanke, Prof. Indra Kupferschmid, Prof. Jay Rutherford, Prof. Betina Müller, Prof. Ulrike Stoltz, Prof. Rayan Abdullah und Dan Reynolds berichten diese über ihr Lehrkonzept und verraten, wie es ihnen gelingt, Studierende für Typografie zu motivieren und zu begeistern. »typoversity« diskutiert die Rolle der Typografie für die gestalterische Arbeit und ihre gesellschaftliche Relevanz. »typoversity« setzt auf Qualität typografischer Grundlagen und Experimentierfreudigkeit.
Mehr Informationen auf typoversity.com

Abbildung Eva-Lotta Lamm
Auf der diesjährigen Designkonferenz gabs von fast jedem Vortrag eine visuelle Zusammenfassung. So genante Sketchnotes von Eva-Lotta Lamm. Auf Flickr gibts die Galerie dazu. Peter Bil‘ak, VetteLetters, Jost Hochuli, Tim Fendley und vielleicht noch die Vorstellung der Schrift für den BBI-Flughafen und das Erscheinungsbild (xplicit/Moniteurs) waren sowas wie meine Highlights.

Vielerorts hängt täglich eine Schrift an der Wand – auch bei mir. Ich hab es geschenkt bekommen, das Typodarium 2011. Und da dachte ich im bald Endenden Januar, fang’ ich mal eine kleine Serie an. Meine Favorites aus dem jeweiligen Monat. Mal einfach so erwähnt.
Wie oben zusehen die 7 auffälligsten für mich:
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Erler-Dingbats heißt der neue Symbolfont der die alten Dingbats ersetzten soll. Moderner und zu 100% Unicode Standard!
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Ein simples, aber großartiges Tastaturkürzel: mit gewählter Apfeltaste kann man Fenster im Hintergrund verschieben.

League Gothic ist eine schmal-laufende Sans Serif. Stark & Stabil in ihrer Form.

Chunk erinnert an Holzschnitte und Schlagzeilen aus amerikanischen Western. Slab-Serif-Displayfont

Birra Stout ist ein schicker verspielter seifenbetonter Freefont mit ansehnlichen 386 Zeichen.

Quicksand von Andrew Paglinawan. Eine schicke rounded Serif-Sans. Reichliche Zeichen

The Fell Types sind eine sehr schicke Sammlung von alten Antiqua Revivals. Seit 2001 entwickelt Igino Marini an den Fonts mit Swash, Symbols und Ornamenten.

Arrière Garde ist in der militärischen Sprache der hintere Teil einer Armee, auch wohl einer Flotte.

DIN Schablone. Als Freefont. Die DIN im Schablonen-Look.
Yanone Kaffeesatz. Unbestrittener 1A-Freefont!. Super ausgebaut, schicke Glyphen. Von Jan Gerne r /Dresden.

Bitty – Wahnsinns ausgebauter Pixelfont, unter Creative Common License downloadbar

ATF Antique. Eine Antiqua mit betonten Serifen in 3 gut ausgebauten Schnitten & harmonischen Glyphen.

Vollkorn. Schicke, kernige, gut lesbare Brotschrift.