
© Ingo Zimmermann (ingofonts.de)
Die Absolut ist kein richtiger Freefont. Er ist ein Testfont – ein guter. Von Ingo Zimmermann (ingofonts.de). Ich finde die Buchstaben sehr schick. Der Testfont lässt sich . Dabei sind aber nur jeweils 26 Versailien und die 25 Gemeinen enthalten. Alle Satzzeichen, Sonderzeichen, Ligaturen,… fehlen. Zum Appetit machen sehr lecker.
Über die Absolut:
Die ABSOLUT ist eine kompromisslos moderne Serifenlose. So ist zum Beispiel das n der Absolut aus einem einzigen Strich gebildet, während es bei aus dem Schreiben entwickelten Schriften zwei Striche sind, die sich zu einem Zeichen vereinigen. Die ABSOLUT verzichtet auf derartige „Komplikationen“. Der Bruch mit der Tradition geht sogar noch weiter: die Zeichenformen werden verändert, besonders auffällig beim t, aber auch r und f irritieren auf den ersten Blick. Aus der Werbung sind wir derartige Formen schon gewohnt. Neu ist, dass nun erstmals auch eine Textschrift diesen Schritt in die Moderne wagt.
Die Buchstabenformen der ABSOLUT sind bedingungslos modern. Die Zeichen sind weitestgehend auf die Grund-Idee des Buchstabens reduziert. Aller historischer Formballast ist abgelegt. Dennoch wird Wert darauf gelegt, dass die Gestalt der Buchstaben den Vorlieben des Publikums entgegenkommt, daher wurden für a und g die älteren, „unmodernen“ Formen gewählt, was den Formenreichtum innerhalb der Schrift und damit die Lesbarkeit deutlich erhöht. Sanfte Rundungen an den Strichenden und an einigen Schrägen machen das Satzbild gefälliger, so dass sich die ABSOLUT Pro auch als Mengensatzschrift eignet. Die ABSOLUT Pro enthält ein Versal-ß und mehrere Ligaturen. Die Ziffern sind als Normalziffern und als Tabellenziffern vorhanden. Ausserdem sind a, g und u in alternativen Formen anwählbar.
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