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Eine kleine private »Link-Farm« über Grafikdesign, Typografie und das Internet

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#5 ist da. Slanted-Magazin #5 lag gestern als Belegexemplar in meinem Briefkasten. Slanted ist mehr als das zu Papier gebrachte Blog. Angefangen bei der experimentellen aber sehr schönen Gestaltung/Satz. Super-schicke Typo die »La Police«, und den lesenswerten Interviews sowie den Typefoundry-Vorstellungen. Sehr sehenswert, ganz groß. »Ich bin begeistert das ich auch was beisteuern durfte. Danke für die persönliche Karte.«
Herrausgeber/Verlag: Lars Harmsen, Ullrich Weiß (Slanted c/o Finest/Magma – Karlsruhe)
Redaktion: Thomas Mettendorf
Gedruckt auf einer Océ: VarioPrint 6250, Océ CPS900
Papier: Océ IMPRESSive Panther Skin, 250g / Océ Top Coated Pro MC Matt, 115g
Auflage: 3000 Stck.






Chaumont, festival international de l’affiche, version longue – Etienne Mineur archives
ATOBOY™ COLLECTIVE

© Bilder: thequickbrownfoxjumpsoverthelazydog.nl

© Ingo Zimmermann (ingofonts.de)
Die Absolut ist kein richtiger Freefont. Er ist ein Testfont – ein guter. Von Ingo Zimmermann (ingofonts.de). Ich finde die Buchstaben sehr schick. Der Testfont lässt sich . Dabei sind aber nur jeweils 26 Versailien und die 25 Gemeinen enthalten. Alle Satzzeichen, Sonderzeichen, Ligaturen,… fehlen. Zum Appetit machen sehr lecker.
Über die Absolut:
Die ABSOLUT ist eine kompromisslos moderne Serifenlose. So ist zum Beispiel das n der Absolut aus einem einzigen Strich gebildet, während es bei aus dem Schreiben entwickelten Schriften zwei Striche sind, die sich zu einem Zeichen vereinigen. Die ABSOLUT verzichtet auf derartige „Komplikationen“. Der Bruch mit der Tradition geht sogar noch weiter: die Zeichenformen werden verändert, besonders auffällig beim t, aber auch r und f irritieren auf den ersten Blick. Aus der Werbung sind wir derartige Formen schon gewohnt. Neu ist, dass nun erstmals auch eine Textschrift diesen Schritt in die Moderne wagt.
Die Buchstabenformen der ABSOLUT sind bedingungslos modern. Die Zeichen sind weitestgehend auf die Grund-Idee des Buchstabens reduziert. Aller historischer Formballast ist abgelegt. Dennoch wird Wert darauf gelegt, dass die Gestalt der Buchstaben den Vorlieben des Publikums entgegenkommt, daher wurden für a und g die älteren, „unmodernen“ Formen gewählt, was den Formenreichtum innerhalb der Schrift und damit die Lesbarkeit deutlich erhöht. Sanfte Rundungen an den Strichenden und an einigen Schrägen machen das Satzbild gefälliger, so dass sich die ABSOLUT Pro auch als Mengensatzschrift eignet. Die ABSOLUT Pro enthält ein Versal-ß und mehrere Ligaturen. Die Ziffern sind als Normalziffern und als Tabellenziffern vorhanden. Ausserdem sind a, g und u in alternativen Formen anwählbar.

Daniel Angermann experimente mit einem geometrisch konstruierten, reduzierten Schriftbild. Und bastelte daraus einen Font
Wieviel Zeichen (Schriftbild) liefern wir beim betrachten? Die Zeichen des Alphabets sind uns bekannt und in uns verankert. Im Jahre 2008 finden wir uns unter einer Masse von Schriften die diese Zeichen mit individuellen gestalterischen Merkmalen wiedergeben. Dafür sind wir dankbar. Drebiek ist ein Schritt an all dem vorbei, ein Schritt zurück oder ein Schritt nach vorn? Was löst Drebiek in dem jeweiligen Betrachter aus? Funktioniert Drebiek lediglich als abstrahierte Form, die unser Wissen kitzelt, unser gespeichertes Gut grandioser Typografen? Bieten sie die Lösung und Drebiek den Anreiz? Wer ist dem Zeichen am nächsten? Raubt Drebiek den Zeitgeist guter Typografie, den Geist des menschlichen Zeichen’s? Wieviel Zeit haben wir eigentlich noch?